Seitenwechsel

gestern Abend (06.Mai 2019) war beim "Feierabend" im Bürgertreff/Nase - einer der einladenden Stationen sozialer WERTarbeit - viel los.
Etwa 20 Nachbar*innen aus der Südstadt mit gefühlt nochmal sovielen Kindern waren in einem angeregten Austausch mit vier Vertreter*innen für die Wahl zum Tübinger Gemeinderat. Gekommen waren vier Kandidat*innen der Listen der SPD, Liberale und AL/Grüne. Die Kandidat*innen wurden gleich unmittelbar in die Alltagsarbeit im Bürgertreff/Nase eingebunden: z.B. Mithilfe beim Ausfüllen eines Antrags für einen Kita-Platz für eine alleinerziehunde Mutter oder Beratungsgespräch zum Thema Wohnraumsuche und Erfahrungen mit der Wohnungsbaugesellschaft oder Essensvorbereitungen. Im Gespräch beim gemeinsamen Essenteilen (Pizza, Fladenbrot, Salat, Oliven, Blätterteig mit Spinat und starkem Tee) kamen weitere Themen zur Sprache: bezahlbarer Wohnraum für Familien in Tübingen, Spiel- und Freiflächen für Kinder, die erreichbar sind, Anerkennung von beruflichen Qualifikationen von Migrant*innen in Deutschland, Integration in Arbeit und damit Entlastung/Perspektiven für armutsbelastete Eltern/Familien..... In einem sich anschließenden Hintergrundgespräch berichteten Angelika Reicherter und Matthias Hamberger über die Entwicklungen und konzeptionellen Schwerpunkte rund um die Arbeit im Bürgertreff/Nase. Nach 2,5 Stunden waren die vier Kandidat*innen mit vielen Eindrücken versorgt und alle vom Sinn, der wertvollen sozialen Arbeit und insbesondere von dem engen und behutsamen Zusammenwirken von professionelle Sozialer Arbeit und Bürgerschaftlichem Engagement und nachbarschaftlicher Sebsthilfe im Bürgertreff/Nase mehr als überzeugt.

Kleidertauschparty im Bügertreff NaSe

Am Sonntag, 28. April 2019 von 15 bis 18 Uhr hat bei uns im Bürgertreff NaSe im Rahmen der „Fairstrickt“ eine Kleidertauschparty stattgefunden.

Kleider durften schon im Vorfeld bzw. beim Kleidertausch gegen eine kleine Spende abgegeben werden. Neben dem Kleider tauschen gab es in der Nähwerkstatt die Gelegenheit unter Anleitung kaputte Kleidungsstücke fachmännisch zu reparieren. Außerdem konnte man aus einem Tetrapack ein Portemonnaie basteln. Und es gab noch die Gelegenheit sich über Alternativen zur herkömmlichen Wegwerfwindel zu erkundigen: Stoffwindel oder windelfrei?

Im Eingangsbereich gab es den Thementisch zu: wie weit muss eine Jeans an Kilometern zurücklegen um fertiggestellt zu werden bzw. wer bezahlt den Preis der Mode?

Für das leibliche Wohl hat der Kindertreff in Form von Waffeln backen gesorgt.

Es war eine sehr schöne und gut besuchte Aktion. Die wenigen Reste der Kleider sind im Männerwohnheim in der Kleiderkammer abgegeben worden.

Die Einnahmen fließen zum einen Teil in den Kindertreff für eine besondere Aktion. Der andere Teil wird Femnet e.V. gespendet. Das Geld kommt der Gewerkschaft der Arbeiter*innen in der Textilindustrie in Bangladesch zugute.

Nachbarschaftliche Geschichten

In der Südstadt leben wir in einer sehr bunten Nachbarschaft. Wir sprechen viele Sprachen, tragen unterschiedliche Kleidungen, kochen vielfältige Speisen und begrüßen uns in unterschiedlichen Ritualen.
Wir starten hier auf der Homepage eine Serie von persönlichen Porträts unserer Nachbar*innen.

Diese Reihe heißt "Nachbarschaftliche Geschichten".

Wir laden Sie ein zum Lesen und wir laden Sie ein zum Schreiben ein. Schicken Sie uns Ihre Geschichte

nase@mbh-jugendhilfe.de

 

 

Gülsen

Komşu; ev, iş yeri, köy, kasaba ya da ülke bakımından yakın olan insanların aldıkları bir isimdir. Aileden sonra en yakın sosyal çevreyi temsil eder. Hayat zordur. Hayatın zor şartları da insanların bir arada yaşamasını zorunlu kılmıştır. Bir arada yaşarken de insanların dayanışma içinde olması da çok önemlidir. Komşuluk bu bakımdan önemli bir yere sahiptir. Evde ekmek bittiğinde, acil bir şeye ihtiyaç duyduğumuzda imdadımıza herkesten önce komşumuz yetişir. Bu yüzden de Komşu komşunun külüne muhtaçtır.  Bazen çok önemsiz bir şey gibi görünse de, o önemsiz şeyin yokluğu büyük işlerin aksamasına yol açabilir.

Komşuluk ilişkileri, küçük yerleşim birimlerinde, köylerde daha sağlam ve dayanışma çerçevesi içindedir. Bu dayanışmayı ne yazık ki büyük şehirlerde, kentlerde göremeyiz. Buralarda komşuluk anlamını yitirmiştir. Onun yerini sözde komşuluk yani komşusuzluk almıştır. Apartmanlarda birbirini tanımayan, konuşmayan birçok insan vardır ve bu insanlar iletişim kopukluğu içindedirler. Bu nedenle artık eskisi gibi sağlam komşulukları çok az görebilmekteyiz.

Komşusuzluk, insanı yalnızlığa ve çaresizliğe sürükler. Çünkü komşuluk, sadece maddi yönden değil, manevi yönden de önemlidir. İnsanın sevinç ve hüznünü paylaşabileceği komşuluk ilişkilerine ihtiyacı vardır. Yeri gelir komşuluk akrabalıktan da önde gelir. Hatta akrabalıktan da güçlü olabilir.

Komşunun olması, insana sosyal destek ve güç verirken komşusuzluk insana yalnızlık ve kimi zaman çaresizlik verir. Bu nedenle komşularımızın değerini bilmeli, onlarla iyi geçinmeliyiz. Komşuluk, dayanışmadır; bunu da asla unutmamak gerekir.

 

insanın ve ailenin mutluluğunda yaşadığı çevrenin büyük etkisi olduğu bilinen bir gerçektir, insan, gerek iş gerek toplumsal yaşamda yakınlarıyla komşularıyla ilişki içindedir.Yaşantımızın bir bölümü onlarla geçer. “Ev alma, komşu al.”sözü, bu gerçeği dile getirir.Çevremizdekilerle komşularımızla geçimli olmamız, hayatımızda huzur sağlar. En sıkışık zamanlarımızda komşularımızın desteği, yardımı bizi rahatlatır.
Evimizde olmayan ve o anda çok gerekli olan bir şeyi komşumuzdan isteriz.
Çünkü o yakınımızdadır, yardımı daha çabuk gelir.Komşularımızla yakınımızdakilerle iyi geçinmeli; onlarla bağlarımızı güçlendirmeliyiz.

 

Hayat şartları insanları bir arada yaşamaya zorunlu kılmıştır.
Bir arada yaşama sosyal hayatı, sosyal hayat da karşılıklı olarak yardımlaşmayı beraberinde getirmiştir. Dolayısıyla insan her meselesini tek başına halledemez olmuş, yakınındakine başvurmak zorunda kalmıştır. Bu bakımdan komşular birbirlerine en küçük şey için bile muhtaçtırlar. Çünkü en önemsiz şeyin yokluğu, büyük bir işin aksamasına yol açabilir.

İnsanlar mutlaka hep başkalarına zaman zaman ihtiyaç duyar ve buna muhtaçlık adı da verilmektedir.Komşu komşunun külüne muhtaçtır derken insanların mutlaka en yakınlarında olanlar her zaman ihtiyaçlarına koşar demek oluyor.

 

 

 

 

Ferne Nachbarn - Mongolei

Die Mongolei ist für ihre endlose Steppen bekannt. Sie ziehen sich bis zum Horizont und verschwinden hinter ihm ohne ihre Weite zu unterbrechen.

Einfach weiter und immer weiter....

Auf dieser offenen Landschaft sieht man jede Jurte, jedes Pferd und jeden Menschen.

Das schätzen Mongolen, die ihre Nachbarn nicht an der nächsten Tür, sondern in  mehreren Kilometern Entfernung haben. Auf dem Land ist diese ferne Nachbarschaft selbstverständlich und stört niemanden. Umgekehrt ist die Begegnung mit den "fernen Nachbarnn" eine Art der Festlichkeit mit großzügigem Essen und einem langen Gespräch.

Nachbarn sind immer herzlich willkommen.

"Herzlich willkommen" in der mongolischen Sprache bedeutet  mehr als eine Begrüßung. "Ich sehe schon vor meinen Augen einen reitenden Gast.

Er wird geruhsam, angenehm, bequem, ehrerbietig sich geben" So drückt sich diese Begrüßung aus, mit viel gegenseitige Eherbietung und Wertschätzung.

Zum Besuch müssen Nachbarn keinen Termin vereinbaren, sie steigen auf ihre Pferde und reiten zu der nächsten nachbarschaftlichen Jurte.

Man sieht sie reitend und stellt vor der Jurte Wasser für Mensch und Tier im Sommer und legt  Holz ins Feuer im Winter.

Wenn Gäste zu müde sind, um am gleichen Abend nach Hause zu gehen, können sie jeder Zeit  bei Nachbarn übernachten.

Man findet immer Plätze zum Schlafen und  warme Bettdecken für alle.

Und dann wird es noch gemütlicher, vertrauter und einfach nachbarschaftlicher...

Lkhagvasuren Wollny / die Mongolei

DER Butter auf Schwäbisch

Der Krieg hat unsere Familie schwer getroffen. Nach einer Bombardierung war unser Haus,  wie auch viele andere Häuser in Stuttgart, stark beschädigt.

Wir, meine Mutter, ich und meine zwei Geschwister mussten die Stadt verlassen und auf ein Dorf auf der Schwäbischen Alb ziehen.

Es geschah im April 1944. Mein Stiefvater war noch an der Front und wir haben von ihm schon lange keine Nachrichten erhalten.

Im Haus der Bauernfamilie Brunner haben wir unsere neue Bleibe gefunden. In der engen Nachbarschaft lebten wir danach viele Jahre zusammen, bevor wir nach Stuttgart später zurückkehrten.

Am Tag des Ankommens hat die Familie für uns eine Sauernudelsuppe gekocht.  Wir hatten so viel Hunger, dass diese saure Suppe uns beinahe süß geschmeckt hat.

Beim Einräumen von unserem Hab und Gut hat die Familie uns tatkräftig geholfen.

Meine Mutter hat diese Hilfe gerne angenommen und wollte  sich dafür bedanken. Sie schenkte der Familie eine alte Standuhr mit großem Ziffernblatt. Diese Uhr war ein altes  Familienstück aus dem 19. Jahrnundert. Das Geschenk fand einen Ehrenplatz im Wohnzimmer der Bauernfamilie und hat ab sofort den Namen unserer Familie "Zentgraf Uhr" bekommen.

Das Leben auf dem Dorf war für uns neu. Wir hatten keine Erfahrung mit Lebensmittelherstellung, wollten oder mussten einiges lernen und selbst machen, um uns zu versorgen.

Wir haben gesehen, wie Bauern ihre eigene Butter mit einer Buttermaschine machen und wollten das auch probieren. Eines Tages haben die Nachbarn uns so eine Buttermaschine ausgeliehen.Die Maschine musste man natürlich von Hand bedienen, kurbeln. In unserer Unkenntnis haben wir Vollmich in die Maschine eingeschüttet.

Stunden lang kürbelten wir fleißig die Buttermaschine bis wir alle ganz erschöpft waren.Trotz aller Mühe entstanden nur kleine Spuren von Butter an den Holzflügeln der Buttermaschine.

" Die Maschine funktioniert leider nicht," sagten wir der Nachbarin und gaben das Gerät zurück. Die Frau Brunner wollte aber wissen, wie wir die Butter machen wollten.

Wir haben ihr über unseren erfolglosen Versuch erzählt.

"Alles klar", sagte sie, als wir mit unserer Schilderung fertig waren und gab sie uns einen Krug mit Sahne.

An diesem Abend aßen wir zum ersten Mal unsere selbstgemachte Butter,

die geschmackvollste Butter, die wir je gegessen haben.

Allerdings haben wir auch gelernt, dass die Butter auf Schwäbisch nicht weiblich ist, sondern "der Butter" heißt.

Warum heißt im Schwäbischen es "der Butter" ? Weil:  der Butter kommt von der Kuh.

                                                                                                                                   (DieseErgänzung  hat Frau Rosemarie Thran aus Stuttgartgeschrieben )

 

Dr. Wulf Overdyck / Deutschland

Das Sitzbänkle (Lavotschka)

 

Von Tatjana Fessler
Von der ersten bis zur zehnten Klasse besuchte ich die gleiche Schule in einem Dorf in Jakutien. Die Schule war nicht sonderlich groß. Holzöfen standen in den Klassenzimmern.

 Im Winter spendeten uns diese Holzöfen, bei 50 Grad minus draußen, reichlich Wärme, trockneten unsere Filzstiefel  und Fäustlinge. Sie machten unsere Klassenräume besonders gemütlich.

Ich liebte meine Schule und ging sehr gerne von Montag bis Samstag  hin. Besonders stolz war ich auf meine Schuluniform: braunes Kleid mit weißem Spitzenkragen und einer schwarzen Schürze. Meine Haare wurden zu einem Zopf geflochten und auf dem Kopf mit einer weißen Schleife  wie eine Blume kunstvoll zusammen  gebunden.   Kurz vor der Abschlussprüfung in der zehnten Klasse sagte mir meine Mutter, dass wir im Sommer in die Stadt Irkutsk  umziehen werden. Dort könnte ich dann an der Uni studieren.

Alles lief nach Plan und im August saßen wir schon in unserer neuen Wohnung auf den halb ausgepackten Koffern. Die Stadt Irkutsk mit seinen 700.000 Einwohnern hat uns Dorfbewohner mit den Menschenmengen, dem Stadtverkehr und der typischen Hektik der Großstadt fast erschlagen.

Im fünfstöckigen Hochhaus fühlten wir uns fremd und verloren.

Wir kannten ja niemanden in diesem Haus. An einem Abend klingelte es bei uns . An der Tür stand eine junge Frau. „Ich möchte Sie einladen, zusammen mit den anderen Nachbarn auf der Sitzbank zu sitzen.“

Diese Sitzbank stand draußen vor dem Hauseingang. Das Haus hatte fünf Eingänge und an jedem stand eine Holzbank. Sie war stabil und blau gestrichen. Gerne nahmen wir die Einladung an und ein paar Minuten später saßen wir auf der Sitzbank, die die Hausbewohner zärtlich „Sitzbänkle“ nannten, auf Russisch „Lavotschka“.

Wir kamen ins Gespräch mit unseren neuen Nachbarn. Sie wollten wissen, ob wir etwas brauchten und ob wir zu recht in einer neuen Umgebung kamen?  Ich sah, wie meine Mutter über diese Zeichen der nachbarschaftlichen Aufmerksamkeit froh und dankbar war.

„Pojdu pesidet na Lavotschke“

„Ich gehe auf dem Bänkle sitzen“ sagte sie, wenn sie einen Ratschlag brauchten oder Tipps, in welchem Laden man gut ausländische Parfums kaufen kann, oder einfach ein eigenes Backrezept empfehlen wollte.

Unser Sitzbänkle – Lavotschka, ob es immer noch beim Hauseingang steht? Es wäre schade, wenn es das Bänkle nicht mehr gäbe.

P.S.


 "Nachbar" in der russischen Sprache heißt "Sosed".
 

  Das Wort stammt von dem Wort

 sidet- sitzen, nebeneinander sitzen, zusammen wohnen.

Ma'amoul

Jedes Jahr vor Ostern holen Frauen im Libanon ihre Rezepte aus der Schublade und bereiten sich für eine besondere Backaktion vor. Es werden Ma'amoul Kekse gebacken. Ein Ma'amoul ist ein kleines Grießgebäck der arabischen Küche des Nahen Ostens.

In vielen Familien werden Ma'amoul Rezepte von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

Gefüllt mit Pistazien, Datteln, Wallnüssen unterschiedlich geformt sind sie eine süße Verführung, der man kaum widerstehen kann.

Wenn Ma'amoul Kekse fertig sind, verteilen die Frauen sie in der Nachbarschaft. So bekommen Nachbarn verschiedene Arten des feinen Kaffee/Teegebäcks zum Kosten. Ma'amoul bringt Menschen dazu sich zu treffen, ins Gespräch  zu kommen und miteinander zu sein. Es ist eine besonders gesellige Zeit, die Menschen genießen und liebevoll mit ihren Verwandten und Nachbarn gestalten.

Mein Rezept habe ich von meiner Mutter bekommen, sie hat es von ihrer Mutter erhalten.

Von Hand geschrieben auf einem von der Zeit gelb gewordenem Blatt, hat mein Familienrezept schon manche Fettflecken abgekriegt und an den Faltenstellen ist das Papier ziemlich dünn geworden.

Mein Rezept duftet nach Rosenwasser und Blütenwasser, nach Datteln und Nüssen und nach meiner Heimat.

Najwa El-Saghir / Libanon

Beate Kolb vom Gemeinderat zu Besuch

am 26. Mai stehen Wahlen an

Der Integrationsrat hat in Kooperation mit der Stabstelle Gleichstellung und Integration eine Broschüre mit dem Titel "Sie haben die Wahl" herausgebracht. Beate Kolb und Tatjana Fessler haben tatkräftig an der Broschüre mitgewirkt und sie am 11.02.2019 im Bürgertreff NaSe beim Feierabend vorgestellt.

Ein bunter Kreis von Nachbarinnen kam zur Veranstaltung. Am Ende hatte Gemeinderatsmitglied Beate Kolb auch ein offenes Ohr für die Belange der Bewohnerinnen der Südstadt. Ein Beispiel dafür klang folgendermaßen:

"Wie ist das, wenn mein Mann und ich arbeiten gehen und wir keinen Anspruch auf eine KreisbonusCard haben, aber Kinder mit dieser Karte überall bevorzugt behandelt werden? Wie soll ich das meinen Kindern erklären, wenn sie keinen Platz mehr im Schwimmkurs oder anderen Vereinen bekommen, abgesehen davon, dass ich mich frage, werde ich nun bestraft, wenn wir beide arbeiten gehen und versuchen alle Kosten selbst zu bestreiten? und am Ende keinen Platz in einer Ferienbetreuung bekommen, weil Kinder, deren Eltern nicht arbeiten, aber eine KinderCard haben, Vorrang haben, obwohl sie eigentlich zu Hause Zeit hätten, selbst auf ihre Kinder aufzupassen"

 

Es wurde engagiert diskutiert und gespürt, wie schwierig es ist, für Gerechtigkeit zu sorgen.

 

 

Ausflug mit den Papas

Heimspiel der Tigers

Während die Mütter munter im Bürgertreff die Hüften beim Bauchtanz schwingen haben sich die Papas mit den Kindern ins Getümmel der Walter Tigers gestürzt.

Viel Freude und Spaß hatten die jungen Nachwuchsbasketballer*innen als Zuschauer*innen beim Heimspiel in der Paul Horn Arena.

Aschenputtel auf Russisch

Aschenputtel russisch gespielt

 

 

Eingestimmt  in das interkulturelle Familienwinterfest wurden die Gäste mit vierhändigem Klavierspiel von Nikos Logothetis und seinem Sohn Feodor mit russischen, italienischen und deutschen Melodien.  Mit dem Wort "Attempto" begrüßte Tatjana Fessler, Vorsitzende des russischen Vereins Integration und Kultur e. V. Tübingen, rund 60 Gäste in der Aula der Französischen Schule am Samstagnachmittag. Wie jedes Jahr wagte es  der Verein,  ein von Kindern und Erwachsenen gespieltes und getanztes Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Monatelang waren 16 Kinder und sechs Erwachsene damit beschäftigt, Texte für die Rollen zu schreiben, die Einladungskarte zu entwerfen, das märchenhaft schöne Bühnenbild zu gestalten, prächtige Kostüme zu nähen.

So rollte eine kürbisförmige orangene Kutsche auf die Bühne, mit Klängen der beühmten russischen Melodie Kalinka, um Aschenputtel auf den Tanzball im Schloss zu fahren. Auf der Bühne schneite es Watteschnee  und ein Schneemann mit einer riesigen Schapka Mütze auf dem Kopf tanzte ausgelassen mit den Kindern. 

Alle Kinder aus der Theatergruppe lernen die russische Sprache im Kinderclub und treffen sich regelmäßig im Bürgertreff NaSe in der Südstadt. Dieses Sprachkonzept ist eines der vielfältigen Angebote in der Broschüre Tübinger KinderCard, die Bildung und Teilhabe für alle Kinder bereithält.

Das Familienwinterfest wurde ganz bewußt auf den 12. Januar gelegt, weil in Rußland am Anfang des neuen Jahres mehrere  Feste zu Weihnachten und Neujahr gefeiert werden. Das letzte Fest im frisch angebrochenen Jahr ist das sogenannte Alte Neujahr, das nach der alten russischen Tradition in der Nacht vom 13. auf 14. Januar nachgefeiert Es ist ein  zusätzliches Fest, ein Geschenk des Kalenderwechsels  zwischen dem Julianischen und dem Gregorianischen Kalender. Es verlängert den Zauber des Neujahrsfestes und wird viel gelassener und ohne Hektiik gefeiert.

Im Anschluss an des Theaterstück tauchte  mit großen Schritten und pochedem Stab Väterchen Frost auf. Seine hübsche Enkelin Snegurotschka wartete auf ihn schon ungeduldigt auf der Bühne, von den Kindern umrankt.

Und so rollte das Fest weiter  mit Spielen  und Reigentänzen um den geschmückten Tannenbaum bis der Sack mit Geschenken für Kinder leer war und das  sichtlich ermüdete Väterchen Frost mit Snegurotschka  sich verabschiedeten  ins Land des Schnees und der Kälte. Aschenputttel winkte ihnen aus der Kürbiskutsche hinterher....

 

25 Jahre Gemeinwesen

Fachveranstaltung 25 Jahre Gemeinwesen im Bürgertreff NaSe

….. bunt und munter ging es beim Sonntagsbrunch anlässlich des 25. Geburtstags der NaSe/Bürgertreff im Janusz-Korczak-Weg im September dieses Jahres zu. 25 Jahre NaSe/ Bürgertreff – das ist nicht nur ein schöner Anlass zum  Feiern, sondern auch um Zwischenbilanz zu ziehen. Am 30. November 2018 luden wir deshalb  zu einer Fest- und Fachveranstaltung in den Janusz-Korczak-Weg 1 ein.

Es begann um  15.00 Uhr

Neben Grußworten von Bernd Hillebrand (Landkreis Tübingen) und Elisabeth Stauber (Universitätsstadt Tübingen) gab Prof. Dr. Maria Bitzan (Hochschule Esslingen) Einblicke in die aktuelle Diskussion zur Gemeinwesenarbeit sowie alte und neue Impulsen für die soziale Stadtentwicklung.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde beleuchteten wir die Wegetappen um die Entstehung und Weiterentwicklung der NaSe/ des Bürgertreffs:
Was waren und was sind die Grundlagen unserer Arbeit im Sozialraum? Welche Meilensteine, Erfolge und vielleicht auch Rückschläge lassen sich nachzeichnen? Was sind die zukünftigen Herausforderungen?

Frühstück im Bürgertreff

für alle ehrenamtlich Engagierte

Was wäre der Bürgertreff ohne seine Ehrenamtlichen?

Die ganze Woche über finden zwischen zwei, manschmal sogar drei Angebote im Bürgertreff statt. Diese werden fast ausschließlich von Ehrenamtlichen veranstaltet. Das Engagement ist sehr groß! 

Als kleines Dankeschön lud der Bürgertreff NaSe alle Ehrenamtlichen zu einem gemeinsamen Frühstück ein.

So hatten auch alle mal die Gelegenheit, sich gegenseitig kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.

 

Kindersachenflohmarkt 2018

Strahlender Sonnenschein beim Kindersachenflohmarkt 2018!

Leckere selbstgebackene Kuchen, frischer Kaffee und kaltes Wasser aus unserer neuen Sprudelmaschine umrahmten unseren April Kindersachenflohmarkt.

Über 15 Stände verteilten sich im Bürgertreff und auf den Wiesen und Wegen rund um den Bürgertreff.

Der strahlende Sonnenschein sorgte für ausgelassene Stimmung und lud zum Stöbern, Plaudern und Verweilen ein.

Vielen Dank an alle helfenden Hände für diesen gelungenen Flohmarkt!

 

Der dritte Kindersachenflohmarkt

... war wieder gut besucht von 18 Händlern und vielen Besuchern.

... hatte viele Gelegenheiten zum stöbern, handeln und quatschen.

...  bot verschiedene Kindersachen,Spielsachen und allerlei Zubehör feil.

... zog neue Menschen in den Bürgertreff.

... hatte eine angenehme Athmosphäre .

... servierte vielen leckeren Kuchen.

 

Vielen Dank an alles Helfer. Bis zum Frühjahr 2018 zum vierten Kindersachenflohmarkt.

Diskussionabend vor und zu der Bundestagswahl 2017

Am Montagabend, den 18.09.2017, ein paar Tage vor der Bundestagswahl, wurde zu einem offenen Diskussionsabend mit dem russischen Verein zum Thema " Bundestagswahl 2017" im Bürgertreff NaSe eingeladen.

Herr Dr. W. Overdyck informierte die Gäste des Abends zuerst über die Bedeutung der Wahl, Unterschiede zwischen den Parteien, Unsicherheiten und Unstimmigkeiten bei den Wählern, gerade auch den Migranten aus den verschiedenen Ländern.

Die Veranstaltung war mit 28 Menschen gut besucht und es wurde diskutiert über Bildung, Rente, Armut und Mietpreise. Außerdem wurde das Infomaterial vom Projekt "Vote D Berlin" verteilt.

Ein gedeckter Tisch für alle im Bürgertreff

" Ein gedeckter Tisch für alle" stand am 24.07 beim und im Bürgertreff NaSe für alle Besucher bereit.

Er lud Interessierte und Vorbeikommende ein, sich zu stärken, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und zu verweilen, um dem regnerischen Wetter an diesem Montag zu entfliehen. Bei einer heißen Tasse Kaffee oder Tee wurde sich ausgetauscht, kennen gelernt und geplaudert und die ein oder andere Idee gesponnen. Den Tisch gedeckt hatte gemeinsam das elkikko, das Projekt Vokabular des Miteinander und der Bürgertreff NaSe.

Das war die Eltern-Kind-Themen Reihe im Juni 2017

Im Juni und Juli 2017 fand im Rahmen des Babycafes vom Bürgertreff NaSe und des Babytreffs vom Werkstadthaus insgesamt 4 Vormittage zu Eltern-Kind-Themen statt. Zu den verschiedenen Themen rund um das Leben mit Kleinkindern wechselte auch der Veranstaltungsort zwischen Bürgertreff NaSe und Werkstatthaus und konnte so die verschiedenen Treffs kennenlernen.

An jedem Treff gab eine Referentin einen Input zu verschiedenen Themen. Und danach gab es Zeit für Fragen und Austausch. So stellte Ingrid Löbner von Profamilia ihre Bücher zu Erziehung vor, Yvonne Rees und Kathrin Bischoff von den Frühen Hilfen referierten zu Themen " Nein- Sagen und Grenzen setzen" oder "Schlafen". Als letzten Themeninput sprach Frau Bermek-Kühn vom Jugendschutz  zu Kinder und Medien und  bot viele praktische Anregeungen rund um den Umgang mit Medien und technischen Einstellungen zum Schutz der Kinder.

Bemerkenswert fanden viele, dass die Kinder bei den Themen dabei waren. Dies war bunt uns stimmig und ermöglichte vielen die Teilnahme. Kinder werden auch bei den zukünftigen Themenreihen mit eingeladen sein. Wer dazu Interesse hat, sende bitte eine Mail an nase@mbh-jugendhilfe.de und bekommt so eine direkte Einladung !

Die Referentinnen von Profamilia und den Frühen Hilfen stehen Eltern mit Babys und Kleinkinder weiterhin für Fragen und persönliche Fragen zur Verfügung.

Die Babycafe vom Bürgertreff NaSe und der Babytreff vom Werkstatthaus steht allen Besuchern offen und freut sich über neue Teilnehmer. Treffpunkte entnehmen sie auf der jeweiligen Homepage.

Ein gelungener kolumbianischer Kochabend im April

Es war ein gemütlicher Kochabend, den alle Gäste mit guter Stimmung, Teamwork und Freundlichkeit in einer entspannten Atmosphäre erlebt haben.

Clementina und Sabine, die Initiatoren des Abends freuten sich über viele zufriedene Gesichter und sind motiviert für einen zweiten kolumbianischen Kochabend, der am 16 Mai. 2017 18:30 Uhrim Bürgertreff stattfindet.

Hier erfährst du mehr dazu.

Montagskultur am 03.04.2017 - der Tübinger Talente Abend

"Jeder Mensch hat ein Talent, vielleicht, ja bestimmt sogar mehrere."

Mit dieser ermutigenden Botschaft eröffnete Tatjana Fessler den Abend mit dem Thema „ Tübinger Talente-vielfältige Vorbilder“. Das Buch mit diesem Titel ist im Jahr 2013 in Tübingen erschienen, als Bestandteil des Integrationsprojekts INET-Interkulturelles Netzwerk Elternbildung Tübingen und  erzählt über Migranten und Migrantinnen, die sich in besonderer Weise gesellschaftlich engagieren und somit als Vorbild dienen. Jeder von ihnen hat eine eigene Lebensgeschichte, die für Fotografin Natalia Zumarán, die aus Peru kommt, sehr wichtig war, die jeweilige Person in einer zu ihr passenden Umgebung zu fotografieren. Eine Umgebung, die dem Betrachter eine zusätzliche Information  über die Person gibt.  Viele Bilder wurden in der Altstadt Tübingen gemacht. Dort findet man wunderschöne Kulissen  für die Darstellung der einzelnen Tübinger Talente.  Natalia Zumarán erzählte den Gästen, dass  sie durch dieses Projekt viele  Menschen aus verschiedenen Kulturen kennengelernt hat und einige von ihnen ihre Freunde geworden sind.

Tatjana Fessler übernahm das Wort und erzählte über ihren ersten Tag in Tübingen.

Tatjana kam nach Tübingen im Mai 1992 aus Irkutsk , einer Stadt, die sich in  Ostsibirien, in Russland  befindet. 250 Jahre bevor besuchte Irkutsk Johann Gmelin, der junge talentierte Wissenschaftler aus Tübingen, der mit seiner großen Expedition durch Sibirien zehn Jahre lang reiste und forschte. Solche Geschichten findet Tatjana spannend, weil sie uns zeigen, dass geografische Grenzen die Menschen nicht aufhalten können, die neuen Wege gehen und sich für etwas ganz neues engagieren.

Und gerade beim Ausprobieren des Neuen entdeckt man ein Talent oder zwei oder drei…

Sabina Mammadova spielte die Musik, die die Anwesenden auf eine Reise in die verschiedenen Kulturen mitnahm. Für die Musikpädagogin aus Baku ist beim Musikunterricht wesentlich,  die Begabung ihrer Schüler zu entdecken und sie zu fördern.

Das Nachbarschaftsprojekt „ Vokabular des Miteinanders“ wurde an diesem Abend angekündigt  und mit dem Thema „ Tübinger Talente“ verknüpft. Das Projekt ist  von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms „Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders“ gefördert.

Welche Talente haben unsere Nachbarn, was können sie gut machen und was können wir dann zusammen machen. Solche Fragen stellten die Teilnehmern gegenseitig und versuchten, in jedem ein besonderes Talent zu entdecken.

Und es war eine sehr gelungene gemeinsame Unternehmung an diesem Abend mit „alten „und  „neuen“ Talenten.

Bericht von Tatjana Fessler

Tübingen, 03.April 2017

Hereinspaziert zum zweiten Kindersachenflohmarkt...

...es war eine super Sache.

Ein sonniger Samstagvormittag erwartete uns, die Stände boten schöne Sachen für jedermann und es gab lecker Kuchen. Wir freuten uns über das rege Treiben im und um den Bürgertreff von alten und neuen Nachbarn, Eltern mit Kindern, "Fastteltern" oder Großeltern. Neben allem Stöbern, Entdecken und Feilschen bot sich die Möglichkeit für nette Gespräche miteinander. Für Interessierte gab es Einladungen zum Babycafe und anderen Angeboten im Bürgertreff.

Und wer immer noch nicht genug hat von allem hat oder einen Stand machen will, der freue sich auf den dritten Kindersachenflohmarkt im Herbst 2017 - am 07. Oktober von 10 -14 Uhr.

Anmelden für einen Stand gerne hier.

Montagskultur- Russischer Kochabend war lecker und gut besucht

Der erste "Montagskulturabend - Montagabend mal anders" ging an den Start. Den Auftakt machte der russische Kochabend mit Olga. Dieser war nicht nur sehr lecker, sondern auch international gut besucht.

So trafen sich ca. 25 Menschen veschiedener Kulturen und Sprachen zusammen, um gemeinsam russich zu kochen und sich besser kennenzulernen. Der krönende Abschluss war das gemeinsame Essen miteinander.

Dies hat allen zusammen sehr viel Spaß gemacht hat, so entstand die Idee nach einen weiteren internationalen Kochabend. Den wird es am 10.04.2017 von 18-22:00 Uhr hier  im Bürgertreff Nase geben. Herzliche Einladung an alle

Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises zu Gast bei uns im Bürgertreff Nase...

Der Runde Tisch Kinderarmut lud Tübinger Abgeordnete Ende Januar zu uns in den Bürgertreff Nase, um Sie ins Gespräch zu bringen mit den von Armut betroffenen Familien. So waren Frau Widmann-Mauz (CDU), Herr Martin Rosemann ( SPD), Frau Heike Hänsel ( Linke), Herr Daniel Lede Abal ( MdL) und die Tübinger Sozialbürgermeisterin Frau C. Arbogast sowie die Familienbeauftragte der Stadt Tübingen Frau Stauber der Einladung gefolgt.

In einer sehr offenen Atmosphäre berichteten verschiedene Familien und Frauen über ihre Erfahrungen mit Armut, erzählten von den alltäglichen Sorgen und Herausforderungen des Alltags. Zusammen mit den Abgeordneten wurde über die möglichen Unterstützungen und Hilfsangebote diskutiert. Deutlich wurde, dass es mehr sichbare und leicht zugängliche Hilfsangebote - wie das Infocafe "Kurzer Draht-guter Rat" braucht, aber auch Austauschrunden auf der persönlichen Ebene - wie die sich regelmäßig treffende Frauengruppe - wichtig und hilfreich sind.

Auch im Bürgertreff gibt es Möglichkeiten Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Im regelmäßigen Infocafe Kurzer Draht-guter Rat, bei unseren Sprechstunden oder einfach anrufen und einen Termin mit uns vereinbaren.

Adventscafe der Ehrenamtlichen

Eingeladen waren alle Ehrenamtlichen vom Bürgertreff NaSe zum gemeinsamen und gemütlichen BeisamenSein im Advent und zum Austauschen von Erlebnissen im vergangen Jahr. Auch wenn nicht alle dabei sein konnten, war es ein schöner Abend mit herrlich leckerem Adventsgebäck und kulturellen Köstlichkeiten, mit vielen guten Gesprächen und Gedanken über das Jahr 2016 im Bürgertreff. Wir freuen uns, dass sich so viele engagieren und sind gespannt, was das Jahr 2017 bringen mag.  Allen eine gesegnete Weihnachtszeit.

Der erste kunterbunte Kindersachenflohmarkt im Bürgertreff...

... war eine richtige tolle Sache.

Trotz des Regens waren alle Händler super gelaunt und bauten die Stände im Bürgertreff auf. Mutige von Ihnen blieben draussen vor dem Bürgertreff. Die vielen Besucher konnten sich auf viele Schnäppchen und Angebote in Sachen Kinderkleidung, Kinderschuhe und jede Menge Spielsachen freuen. Außerdem gab es die Gelegenheit zu netten Begegnungen beim Kuchenbuffett und für die Kleinen die Möglichkeit des Kinderschminkens. Vielen Dank an alle Helfer.

Den nächsten Kindersachenflohmarkt im Frühjahr 2017 nicht verpassen.

Die Sommerferien sind vorbei...

... und es wurde viel erlebt. Wir haben zusammen gebastelt z.B. Perlen und Zauberhüte, zusammen Bingo gespielt, eure Hände und Arme mit Hennafarbe verziert, zusammen mit Euch im Bürgertreff gefrühstückt, viel gerätselt und gelacht. Auch die mobile Fahrradwerkstatt vom Jugendhaus Paula war da und das NaSe-Mobil war zwei Wochen unterwegs, hat mit vielen Kinder und Familien gespielt.

Auch wenn die Schule und damit der Alltag für viele wieder losgeht, denken wir noch gerne an viele Erlebnisse mit Euch zurück. Auf die nächsten Sommerferien.

Schön wars, aber seht selbst!!

Das Nase-Mobil war unterwegs- ein sonniger Erfolg

Auch dieses Jahr war das Nase-Mobil vom Bürgertreff Nase zwei Wochen der Sommerferien in der Südstadt unterwegs und hat vielen Kindern Spiel, Spaß und Freude bereitet.

So trafen sich regelmäßig die Nase-Mobil Studenten Jessica, Theresa und Sebastian mit ca. 15-20 Kids und ein paar Eltern an verschiedenen Orten zum Spielen und Kennenlernen. Es wurde zusammen Fussball und/oder Federball gespielt, auf der Slackline laufen gelernt, große Seifenblasen gepustet, viele bunte Gesichter geschminkt (besonders beliebt Spidermann und Batmann), Diabolo werfen und fangen gelernt, die Wege mit Kreidegemälden verschönert u.v.m.

Das Wetter war zwei Wochen super sonnig und so konnten die Kids die Angebote besonders gut genießen und die Nase-Mobil Studenten dankbare Eltern lächeln sehen.

Offener Kindertreffabschluss

Das letzte Mal vor den Sommerferien traf sich der offene Kindertreff im Bürgertreff. Heute war nicht nur das letzte Mal treffen vor den Sommerferien angesagt, sondern dies war für Melina und Alicia der letzte Kindertreff. Sie haben den Kindertreff ein Jahr und länger begleitet, ausgestaltet und sind für die Kids zu einem wertvollen Ansprechpartner geworden. Da beide jetzt in das Praxissemester gehen, können sie den Kindertreff nicht mehr begleiten. Es gab neben dem Abschied für alle selbstgemachte Cocktails. Wir spielten zusammen "Wer bin ich?" und Werwolf. Das machte allen richtig Spaß und die Zeit ging viel zu schnell um.

Der nächste offene Kindertreff findet nach den Schulferien mit Stefanie, Julia und Doro am Mittwoch, den 14.09.2016 um 16:30 Uhr statt.

Das Donnerstagscafe für Junggeliebene unterwegs

Jedes Jahr findet das Donnerstagscafe einmal vor den Sommerferien in der Sportgaststätte in Derendingen statt. Am Donnerstag, den 30 Juni 2016, kamen die Rüstigen unter uns mit dem Bus des Stadtverkehrs bzw. mit dem Fahrrad nach Derendingen, die anderen mit einem Privat-PKW. Bei schönem Wetter konnten wir uns im Freien unterhalten, austauschen, gut essen und das Programm und die Wünsche für das kommende Halbjahr besprechen. Die Stimmung war wie jedes Jahr gut. Auch für das nächste Jahr werden wir wieder diesen kleinen Ausflug einplanen.

Buntes Programm und volles Haus am Tübinger Familientag 2016

Zusammen mit der Aktion Sahenhäubchen und dem Kinderschutzbund lud der Bürgertreff NaSe am vergangenen Tübinger Familientag zu einem kunterbunten Programm ein. Zwischen Märchenstube und Puppen-Mitmach-Theater wurden Schleuderbälle gebastelt und ausprobiert, Zöpfchen eingeflochten, im Nagelstudio Nägel verschönert, Tattoos aufgetragen und beim Kinderschminken die jungen Besucherinnen und Besucher in glitzernde und gruselige Gestalten verwandelt. Da das Wetter zum Glück auch mitspielte, freuten wir uns ab 11 Uhr über ein volles Haus und reges Treiben sowohl drinnen als auch draußen. Besonders toll war, dass wir nicht nur etliche Familien aus der Südstadt begrüßen durften, sondern auch viele Famlien aus dem restlichen Stadtgebiet, die durch das Stadtspiel des Familientages den Weg zu uns gefunden hatten. So gab es bei Saft, Eiscafé und guter Musik viele schöne Begegnungen und Gelegenheiten für Gespräche und Austausch.

Pfingstbrunch im Bürgertreff

Wir trafen uns im Bürgertreff zum gemeinsamen Schlemmen, Erzählen und Genießen. Jeder trug etwas zu dem reichhaltigen und internationalen Buffett bei. Die Freude war groß, denn auch Melanie Lorenz, hauptamtliche Mitarbeiterin des Bürgertreff in Elternzeit besuchte uns mit ihrer Tochter.

Hofputzete im Mai 2016

An einem sonnigen Vormittag im Mai trafen sich ca. 10 Bewohner und ca. 10 Kinder des Drei-Höfe-Quartiers am Bürgertreff und hatten ein gemeinsames Ziel: Die Drei Höfe vom herumliegenden Müll zu befreien. Schon lange störte dieser den Anblick und das Verweilen in den drei Höfen.
Die GWG sponsorte die dazu benötigen Utensilien und so zogen wir los mit Eimern und Müllsäcken, Besen mit Kehrblechen und natürlich Handschuhen. Wir staunten nicht schlecht, was alles herumlag und weg geworfen wurde. Zusammen schafften wir es in gut einer Stunde alles einzusammeln.
Als Abschluss gab es gegrillte Würstchen und Getränke. Dazu lernten wir uns als Nachbarn noch etwas besser kennen.
Wer wieder eine Hofputzte im Drei-Höfe-Quartier veranstalten  möchte, kann sich gerne im Bürgertreff melden und sich die Utensilien dazu ausleihen.

Ein Abend für die Ehrenamtlichen

Eines schönen Abends im März verwöhnten die beiden neuen Hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Aline und Stefanie ihre Ehrenamtlichen im Bürgertreff. Ein leckeres Curry mit Reis und Mousse au Chocolat wurde reichlich gekocht und liebevoll den Ehrenamtlichen serviert. Diese genossen den Abend, der mit vielen Gesprächen und Essen eine gelungene Sache war. Außerdem war es für alle eine super Gelegenheit sich besser untereinander kennenzulernen. Es hat Spaß gemacht. Gerne mal wieder!